Genitale Psoriasis im Fokus der Forschung

Studie mit bedeutsamem Ziel

Genitale Psoriasis im Fokus der Forschung

Betroffene mit genitaler Psoriasis erleben oft starke körperliche Einschränkungen, verbunden mit großem Schamgefühl. Ob im Privaten oder in der Praxis, über die Thematik wird viel zu selten geredet.

Bis zu zwei Drittel der Patient*innen mit Psoriasis erleiden mindestens einmal in ihrem Leben eine Beteiligung der Genitalregion.1 Mögliche Folgen sind Beeinträchtigungen zwischenmenschlicher Beziehungen, das Vermeiden sexueller Kontakte und sexuelle Funktionsstörungen.2,3,4,5 Dies impliziert eine stark sinkende Lebensqualität.2,3,6 Denn auch wenn die genitale Region nur einen kleinen Anteil an den von Psoriasis betroffenen Körperregionen ausmacht – meist sind Ellbogen, Knie, Unterschenkel oder die Kopfhaut betroffen, – so sind es die sensiblen und sichtbaren Bereiche wie Hände und Nägel, der Hals, Arme oder eben die Genitalien, die die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Patient*innen signifikant verringert.2,4 Oft weisen Betroffene dazu eine längere Krankheitsdauer und einen höheren Schweregrad (PASI) auf.2 Behandelnde Dermatolog*innen sollten genitaler Psoriasis deshalb besondere Aufmerksamkeit schenken. Häufig bedarf es individueller Behandlungsansätze4 und einfühlsamer Gesprächsführung.

 

 


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