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Neurodermitis? Wen juckts?

Moderne Therapieoptionen ermöglichen es heute Menschen mit Neurodermitis mehr Freiheit und Lebensqualität zurückzugeben. Neurodermitis-wen-juckts.de bietet deshalb die Möglichkeit, die Erkrankung und deren Auswirkungen auf den Alltag besser zu verstehen. Mit ihrem Behandlungsziel vor Augen können sich Patient*innen aufgeschlossen und selbstbestimmt über geeignete Therapieoptionen bei ihrem Dermatologen informieren.


PSOUL

Alles rund um das Thema Schuppenflechte: Im Patientenmagazin PSOUL berichten „Skinfluencer*innen“ über ihren Alltag mit der entzündlichen Hauterkrankung, wie sie diesen meistern und was sie tun, um sich körperlich sowie psychisch besser zu fühlen. Von Beruf und Hobby über Therapiealltag bis hin zu Intimität – hier wird offen und mutig gesprochen.


Übersicht der dermatologischen Erkrankungen

Plaque-Psoriasis (Pso)

Psoriasis (Pso) ist eine chronisch-entzündliche, nicht übertragbare, schmerzhafte, oft mit Stigma einhergehende systemische Erkrankung, die die Lebensqualität der Patient*innen stark beeinträchtigen kann. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind noch nicht geklärt, doch es wird davon ausgegangen, dass genetische Prädisposition sowie Trigger wie Umweltfaktoren, Stress oder Infektionen Einfluss auf die Entstehung haben. 

Die Pso kann sowohl Haut als auch Nägel betreffen und geht oft mit Komorbidität einher. Bei der häufigsten Form der Pso, der Plaque-Psoriasis, treten Hautläsionen als scharf begrenzte, gerötete, erhabene Flecken auf der Haut auf. Diese Flecken sind münz- bis handtellergroß und oft mit silbrig-weißen Schuppen bedeckt. Die Läsionen verursachen Juckreiz, Stechen und Schmerzen.1

Psoriasis-Arthritis (PsA)

Psoriasis-Arthritis (PsA) ist eine heterogene, systemische entzündliche Erkrankung mit charakteristischen Merkmalen an Gelenken und Haut. PsA gehört zu einer Gruppe von Erkrankungen, die unter dem Oberbegriff Spondyloarthritis (SpA) zusammengefasst werden. PsA ist eine Form der vorwiegend peripheren SpA und gekennzeichnet durch Entzündung (Arthritis, Enthesitis, Daktylitis und Spondylitis), typischerweise bei Patient*innen mit einer psoriatischen Hauterkrankung.

Die klinische Belastung, einschließlich progressiver Gelenkschäden, Hautmanifestationen (Psoriasis), Grad der Hautbeteiligung und Vorliegen extraartikulärer Manifestationen (EAMs) variiert in der PsA-Population.2-5 

Atopische Dermatitis (AD)

Die atopische Dermatitis (AD) ist die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung in Industrieländern und tritt sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auf6 Symptome wie trockene, gerötete, schuppige und entzündete Hautstellen mit penetrantem Juckreiz können schubweise in variierender Intensität auftreten6 Als Systemerkrankung können, neben weiteren mit der AD assoziierten Erkrankungem7,8 (z. B. Vitiligo, atopischen Komorbiditäten), vor allem auch psychische Symptome wie geringes Selbstwertgefühl und soziale Stigmatisierung durch sichtbare Areale die Lebensqualität der Patient*innen deutlich mindern.9 Der durch den Juckreiz bedingte Schlafmangel kann zudem zu Konzentrationsschwächen und verminderter Leistungsfähigkeit führen.10

Acne Inversa (AI)

Acne inversa (AI), auch Hidradenitis suppurativa (HS) genannt, ist eine chronisch-rezidivierende, mutilierende Hauterkrankung des terminalen Haartalgdrüsenapparats, die üblicherweise nach der Pubertät auftritt und vernarbend verlaufen kann. Sie manifestiert sich mit schmerzhaften, tief lokalisierten, entzündeten Hautläsionen in Hautregionen, die reich an apokrinen Drüsen sind, am häufigsten in den Axillen sowie der Inguinal- und Anogenitalregion (gem. Dessauer Definition).11-14

Häufig bilden sich auch an Hautarealen, die stetiger Reibung ausgesetzt sind, wie etwa unter den Brüsten und an der Innenseite der Oberschenkel tiefsitzende Knoten, Abszesse, Fisteln und Vernarbungen.11,14


Quellen

  1. Weltgesundheitsorganisation. Global report on psoriasis. 2016. Verfügbar unter: http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/204417/1/9789241565189_eng.pdf. Zugriff am 01. August 2022.
  2. Gottlieb A, Korman NJ, Gordon KB et al. Guidelines of care for the management of psoriasis and psoriatic arthritis: section 2. Psoriatic arthritis: overview and guidelines of care for treatment with an emphasis on the biologics. J Am Acad Dermatol. 2008;58(5):851–864
  3. Lloyd P, Ryan C, Menter A. Psoriatic arthritis: an update. Arthritis. 2012;2012:176298
  4. Mease PJ. Tumour necrosis factor (TNF) in psoriatic arthritis: pathophysiology and treatment with TNF inhibitors. Ann Rheum Dis. 2002;61(4):298–304
  5. Proft F, Poddubnyy D. Ankylosing spondylitis and axial spondyloarthritis: recent insights and impact of new classification criteria. Ther Adv Musculoskelet Dis. 2018;10(5-6):129–139
  6. Barbarot S et al. Allergy. 2018; 73(6):1284–1293. 
  7. Boguniewicz et al. J Allergy Clinical Immunol Pract. 2017; 5(6):1519–1531
  8. Ungar B et al. J Invest Dermatol. 2017; 137(3):603–613. 
  9. Heratizadeh et al. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2020 Jun;34(6):1263-1272
  10. Zink A, et al. Acta Derm Venereol 2019;99:263–7
  11. Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG): Hidradenitis suppurativa/Acne inversa. AWMF-Leitlinien, Registernummer 013-012. Stand: 12/2012.
  12. Kurzen H, Kurokawa I, Jemec GBE, Emtestam L, Sellheyer K, Giamarellos-Bourboulis EJ, Nagy I, Bechara FG, Sartorius K, Lapins J, Krahl D, Altmeyer P, Revuz J, Zouboulis CC. What causes hidradenitis suppurativa? Exp Dermatol 17: 455-72, 2008.
  13. Jemec BE, Hidradenitis Suppurativa, NEJM 2012, 366 (2) 158-64.
  14.  Fimmel S, Zouboulis CC. Dermatoendocrinol 2: 9-16, 2010.
DE-SKZD-220002